Auto Alarmanlagen

Einbau, Konfiguration und Beratung

Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2013 in Deutschland mehr als 18.800 Fahrzeuge gestohlen. Diese werden anschließend meist in Ostblockstaaten in Einzelteilen oder im Ganzen verkauft. Seien Sie kein Teil dieser Statistik!

Der Weg zur sinnvollen Absicherung ihres Fahrzeuges ist gar nicht so weit. Das Stichwort ist „Alarmanlage“! Wenn Sie nun denken: „Naja, gegen Diebstahl ist mein Fahrzeug ja versichert…“ – weit gefehlt. Ist das Fahrzeug erst mal weg, geht die Lauferei zu Polizei und Versicherung los. Dazu kommt meist der Verlust von persönlichen Gegenständen wie Geldbeutel, Papieren oder Laptop. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die Beschaffung eines gleichwertigen Fahrzeuges. Dies kann sich über einen langen Zeitraum ziehen. Eine Alarmanlage hätte das verhindern können.

Bei Autoalarmanlagen unterscheidet man zwischen zwei verschiedene Typen:

Analoge Alarmanlage

Bei analogen Alarmanlagen werden alle Anschlüsse einzeln angeschlossen, z. B. Motorhaube, Türen, Zentralverriegelung, Heckklappe usw.. Diese kommt meist bei älteren Fahrzeugen zum Einsatz. Die Schärfung der Alarmanlage erfolgt durch die im Lieferumfang enthaltene Funkfernbedienung.

auto-alarmanlagen-sam-technixx-münchenCANBUS Alarmanlage

Diese Alarmanlage kommt vor allem bei neueren Fahrzeugen zum Einsatz. Die Signale werden hierbei alle aus dem Fahrzeugdatenbus ausgelesen. Der Einbauaufwand ist daher geringer als bei einer analogen Alarmanlage. Die Schärfung der CANBUS Alarmanlage erfolgt über die Fahrzeugfernbedienung.

Empfehlenswerte Erweiterungen für die nachgerüstete Alarmanlage sind

NEU: OBD 2 Verlängerung

Jedes neuere Fahrzeug verfügt über eine OBD 2 Schnittstelle über die Werkstätten Fehler auslesen und das Auto programmieren können. Problem dabei ist, dass Diebe diese Schnittstelle missbrauchen um neue Fahrzeugschlüssel zu kodieren. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten. Die OBD 2 Verlängerung dient zur Verlegung dieser Schnittstelle an eine andere, schwer auffindbare Stelle.

GSM Modul:

Hierbei wird der Besitzer über die Auslösung der Alarmanlage per SMS informiert. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn man sich nicht in unmittelbarer Nähe des Fahrzeuges befindet. Viele GSM Module enthalten zudem einen zusätzlichen Schaltausgang, mit welchem Zusatzfunktionen wie Anlasserunterbrechung und Aktivierung einer Standheizung möglich sind.

GPS Tracker:

Bei dem GPS Tracker wird dem Besitzer ebenfalls eine SMS über die Auslösung der Alarmanlage zugesandt, mit der Erweiterung von Satelliten Koordinaten. D.h., in der empfangenen SMS ist ein Link auf GoogleMaps enthalten, der auf ca. 30 m genau den Standort des Fahrzeuges übermittelt. Moderne GPS Tracker verfügt über einen internen Akku, der das Trennen der Bordspannung (Sabotage) sofort meldet.

Digitaler Neigungssensor:

Ein digitaler Neigungssensor merkt sich beim Abstellen des Fahrzuges die Lage. Wird dann das Fahrzeug angehoben (zum Demontieren von Felgen, abschleppen etc.) löst dieser die Alarmanlage aus.

Ultraschallsensoren:

Die meisten werkseitigen Alarmanlagen verfügen über Ultraschallsensoren. Diese überwachen den Innenraum auf Bewegung. Hierbei befinden sich an der A-Säule jeweils rechts und links Sensoren, die regelmäßig Signale senden und empfangen. Werden diese Signale unterbrochen, wird die Alarmanlage ausgelöst. Nachteil: Sind am Fahrzeug Scheiben während des geschärften Zustandes geöffnet, kann bereits durch einen Windstoß die Alarmanlage ausgelöst werden. Dies kann ebenfalls durch verbleibende Tiere oder Personen erfolgen.

Radarsensor:

Eine alternative zum Ultraschallsensor ist der Radarsensor. Hierbei wird ebenfalls der Innenraum auf Bewegung überwacht. Der Streichholzschachtel große Sensor eignet sich vor allem für Cabrios. Die Alarmanlage wird beispielsweise durch hineingreifen in das Fahrzeuginnere ausgelöst.
Dieser Sensor ist ebenfalls als zweistufiger Radarsensor erhältlich, hierbei wird zwischen einer Innen- und Außenzone differenziert. Befindet sich eine Person zu nah an der Fahrer- bzw. Beifahrertür warnt die Alarmanlage den Dieb vor. Nachteil: Der Sensor reagiert ebenfalls auf Tiere.

Erschütterungssensor:

Ein an der Karosserie angebrachter Sensor überwacht das Fahrzeug auf Vibrationen, die beispielsweise durch Schläge oder starkes Rütteln ausgelöst werden. Nachteil bei empfindlich eingestellten Sensoren: Bereits bei vorbeifahrende LKWs kann der Erschütterungssensor die Alarmanlage auslösen.

Infraschallsensor:

Ein Infraschallsensor kommt meist bei Wohnmobilen zum Einsatz. Bestandteile sind ein Außen- und ein Innenmikrofon. Dieses reagiert auf Druckveränderungen, beispielsweise durch Öffnen von Türen und Klappen.

Gassensor:

Der Gassensor wird ebenfalls hauptsächlich bei Wohnmobilen verbaut. Dieser löst die Alarmanlage bei Feststellung aller Arten von Gas im Innenraum, wie zum Beispiel K.O. Gas oder Propangas aus.

CS-Gas Anlage:

Hierbei wird ein stecknadelgroßer Auslass am Amaturenbrett montiert, durch den bis zu 6 Sekunden lang CS-Gas (Reizgas) in das Fahrzeuginnere einströmt und den Dieb außer Gefecht setzt. Voraussetzung ist die Montage eines GSM Moduls, da die Auslösung per SMS erfolgt. Die Auslösung ist aus Sicherheitsgründen nur im Stillstand und bei geschärfter Alarmanlage möglich.

 

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